Videotechnik:  Projektoren

Beamer / Projektoren Lexicon

Welche Auflösung ist die richtige – SVGA, XGA, SXGA, SXGA+ oder UXGA?
Die günstigen SVGA-Projektoren bieten eine Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten und eignen sich insbesondere für einfache PC-Präsentationen oder Fernsehen und Videospiele mit der Fernsehnorm PAL. Im Geschäftsbereich kommen XGA-Beamer mit 1.024 x 768 Pixel Standardauflösung zum Einsatz. Auch diese Geräte bieten ein gutes Preisleistungsverhältnis und eine große Auswahl an Produkten. SXGA-Projektoren mit 1.280 x 1.024 Pixel sind teurer und werden nur für Spezialanwendungen benötigt. Als ebenfalls für den Privatgebrauch zu teuer und speziell erweisen sich die SXGA+-Modelle mit 1.400 x 1.050 Bildpunkten.

Welche anderen Formate gibt es?
Das 16:9-Heimkino-Format 16:9 W-SVGA bietet eine Auflösung von 852 x 480 Bildpunkten. Es eignet sich zum Fernsehen jedoch nicht für den Einsatz am Laptop oder PC. Das Homecinema 16:9 W-XGA erreicht eine Auflösung von 1.024 x 576 Pixel und liegt im gehobenen Preisniveau. Homecinema 16:9 HDTV mit 1.280 x 720 Pixel ist das Format der Zukunft. Es ist auch für den Einsatz am PC oder Laptop zu empfehlen. WUXGA: 1920x1200 Pixel. Das "W" steht für Widescreen

Was ist bei der Bildqualität zu beachten?
Die Bildqualität wird beeinflusst durch die Helligkeit, das Kontrastverhältnis, die Farbwiedergabe sowie die Bildschärfe. Die Helligkeit wird in so genannten ANSI-Lumen ausgedrückt. Bei 100 Lumen ist kaum eine Bildwiedergabe möglich und zwischen 100 und 250 Lumen muss der Präsentationsraum gut abgedunkelt sein. Ab 400 Lumen können Sie in einem hellen Raum projizieren. Das Kontrastverhältnis ist entscheidend für die Schwarzdarstellung. Die neuesten Projektoren mit DLP-Spiegeltechnologie haben ein Kontrastverhältnis ab 450 zu 1 aufwärts. Die farbtreue Wiedergabe von Bildern ist ebenfalls wichtig. Stand der Technik ist die Darstellung von 16,7 Millionen Farbnuancen.

Welche Präsentationsfunktionen gibt es?
Viele gute Beamer verfügen über eine Funktion zum Einfrieren des Bildes während der Präsentation. Ein Digital-Zoom bietet die Möglichkeit, Vergrößerungen von Bildausschnitten darzustellen. Mit den Funktionen Komprimierung und Resizing werden Zeilen und Spalten weggelassen und die Bildinformation in einem mathematischen Verfahren auf die umliegenden Bildpunkte umgerechnet beziehungsweise kleinere Auflösungen formatfüllend hochgerechnet. Die Trapezkorrektur ist ebenfalls eine wichtige Funktion.




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18.11.2014   -